Belastungen für Holzterrassen

Holzterrassen stellen grundsätzlich eine schöne Lösung dar, wenn man ein natürliches Material mag, das mit der Zeit auch schön nachdunkelt und so dem allzu Glatten etwas entgegen setzt. Eine Holzterrasse ist angenehm an den Füßen, sie speichert die Wärme des Tages, so dass man nach einem heißen Sommertag abends noch lange die Füße an den Holzplanken wärmen kann. Zudem sind Terrassen aus Holz grundsätzlich auch robust; Holz ist ein Material, das viel aushält.

Dennoch kann es sein, dass die Holzterrasse größeren Belastungen ausgesetzt wird, so dass vielleicht doch die Verwendung eines anderen Materials ratsam wäre. Denn man stellt auf der Terrasse ja nicht nur leichte Klappstühle auf, sondern mindestens einen etwas schwereren Tisch, dann vielleicht noch einen Grill oder einen Kamin.

Solch ein Kamin bietet viele Vorteile; man kann sich in seiner Nähe lange draußen aufhalten, er strahlt etwas Behagliches und Gemütliches aus. Aber: Er hat auch ein beträchtliches Eigengewicht, besteht meistens aus Metall. Dies kann dazu führen, das sich der Terrassenteil, auf dem dieser Kamin steht, mit der Zeit senkt bzw. Mulden im Holz entstehen, so dass die ganze Fläche etwas uneben wirkt. Dies spricht gegen Holzterrassen, so dass man sie nur bei einer Nutzung "light" unbeschadet über Jahre wird nutzen können.

Auch andere Dinge, die man regelhaft auf der Terrasse aufbewahrt, wie ein schmiedeeisernes Regal oder Dinge, die man nicht immer ins Haus tragen möchte, wie zum Beispiel die Poolüberdachung, führen zu einer einseitigen Belastung der Holzterrassen. Für die Poolüberdachung und schwere Sachen bieten sich Materialien wie Granit oder Marmor, die deutlich fester und langlebiger sind und auch in vielen schönen Varianten eine Terrasse zu einer mediterranen Fläche gestalten. So muss man sehen, wie die jeweilige Nutzung ist; manch einer nutzt die Terrasse nur zum Anschauen, für andere ist sie sommerlicher Lebensraum, mit Töpfen, Tischen, Grill, der Poolüberdachung.